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auch nur annähernd erreicht, so leuchtet von vorneherein ein, dass es sich in diesem Falle nur um die von
uns mit a, b, c, d, e, f, g, h, k bezeichneten Koeffizienten handeln kann.
Wollten wir irrthümlicher Weise die grosse Abweichung zwischen der direkt beobachteten und der aus
den Koeffizienten A, B, C, D, E berechneten Kurve (Anlage II) durch das Vorhandensein beträchtlicher
Werthe der Koeffizienten F, O, H, K erklären, so würde die Rechnung uns zeigen, dass:
F =
1F (P_ D 2 \ EC
24 + 8 8 ) 2
= +0.U6 (0.oo7 — O.ooi+0.006 — 0) —0.003
r= +0.116. O.on—0.003
— —0.002 = 0°i
= —0.195 (0.007 + 0.002 — 0.002 + 0) — 0.002
— —0.195.0.OO7 — 0.002
= — O.ooi — 0.002 . = — 0.003 = — 0?2
K = DE
0
0 ist, also dem nicht so sein kann.
Physikalische Bedeutung der Deviations-Koeffizienten.
Nachdem wir so die Praxis der Berechnung der in den schliesslichen Deviationsformeln vorkommenden
Koeffizienten B, C, I), E (oder 91, 93, 6, ®) bezw. a, b, c, d, e, f, g, h, k u. s. w. gezeigt haben,
dürfte es angemessen sein, auf die Bedeutung dieser Koeffizienten etwas näher einzugehen.
Nach den von uns früher gemachten Einführungen ist:
91 -
1 d—b
x 2
93
C JP 1 '
j- fang 0- + y jj.
e =
® =
<£ =
t
X
1
l
x
tang +
a — e
2
d-\-b
2
öl
X H
Demnach setzen sich die Koeffizienten 9(, 93, (5, <5 zusammen aus den Koeffizienten der Poisson’- *
sehen Grundgleichungen, aus X, welches wiederum aus denselben Koeffizienten zusammengesetzt ist
^>1 = 1 + ^ 2~aus ^9-, oder der magnetischen Inklination, und aus FL, oder der Horizontal-Intensität des
Erdmagnetismus. Wir wollen daher die Koeffizienten a, b, c, d, e, f, g, h, k, welche in den Poisson’schen
Gleichungen Vorkommen (dass dieselben nicht identisch sind mit den von uns auch durch a, b, c, d, e, f, g,
h, k bezeichneten Deviations-Koeffizienten der Fourier’schen Reihe ist selbstverständlich), zunächst etwas
näher untersuchen.