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Full text: 75: Seegangsmessungen in der Deutschen Bucht im Jahre 1992

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ZEITREIHEN (SIGNIFICANT WAVE HEIGHT, ENERGY-MAXIMUM ...) 
Zeitreihendarstellungen werden -mit wenigen Ausnahmen- jeweils für die Kalendermonate, 
in denen Messungen stattfanden, angegeben. Von der Wave-Rider-Boje der Station Hörnum 
und Elbe I wird die signifikante Wellenhöhe mit der "signifikanten Dünung", das sind die 
langen Wellen unter 0.1 Hz und die Frequenz des Energiemaximums (Peakfrequenz), von der 
Wavec-Boje der Station Forschungsplattform und Helgoland die signifikante Wellenhöhe und 
Dünung, die Frequenz und die Richtung des Energiemaximums dargestellt. 
4 DEFINITIONEN 
SIGNIFICANT WA VE HEIGHT 
Die signifikante Wellenhöhe Hs wird häufig als mittlere Wellenhöhe bezeichnet und ent 
spricht dem Mittelwert des Drittels der höchsten Wellen (Hq). Bei der Datenauswertung wird 
die signifikante Wellenhöhe nach der Gleichung 
H s = 4 y f Elf) df 
berechnet. E(f) df ist die Energie pro Frequenzband. Integriert wird der Frequenzbereich 
von 0.06 bis 0.6 Hertz für die Wave-Rider-Boje und 0.055 bis 0.64 Hz für die Wavec-Boje 
über 55 bzw. 117 Frequenzbänder der Breite df. Die signifikante Wellenhöhe kann als der 
Vergleichs wert zu den Schiffsbeobachtungen betrachtet werden. Der Wert der signifikanten 
Wellenhöhe mit dem Faktor 1,6 multipliziert, ergibt die statistisch höchste Welle im Zeit 
raum einer halben Stunde für eine Periode von 10 Sekunden. 
ZERO CROSSING PERIOD 
Zur besseren Vergleichbarkeit mit anderen Veröffentlichungen wird die Nulldurchgangs 
periode (zero Crossing period) Tz für periodenbezogene Darstellungen abgebildet. Die 
Nulldurchgangsperiode berücksichtigt sowohl die langen als auch die kurzen Wellen und ist 
geringfügig kürzer als die mittlere Periode. Die Peakperiode ist deutlich länger, da sie bei 
relativ starker Dünung die Windsee vernachlässigt. 
Peakperiode Tp = 1 /Peakfrequenz 
mittlere Periode Tm = rq,/ m, 
Nulldurchgangsperiode Tz =Ym 0 / m 2 
n-tes Moment m n = ff" E(f) df
	        
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