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Full text: Jahresbericht 1996

Zentrale Dienste 
hinaus nahmen für spezielle Anwendungen wei 
tere 30 Mitarbeiter an externen Seminaren teil. 
Standardsoftware 
Das bisherige Standard-Betriebssystem für 
Arbeitsplatzrechner des BSH, WIN 3.11, wurde 
vom Hersteller nicht mehr unterstützt. Nach er 
sten Tests von Alternativen ist die Einführung 
von WIN-NT beschlossen worden. 
Im Bereich des BMV wurde einheitlich auf 
Software-Produkte der Fa. Microsoft übergegan 
gen. Dies bedeutete für das BSH einen Über 
gang vor allem bei der Textverarbeitung, da die 
anderen Produkte (Tabellenkalkulation, Daten 
bank) bereits den neuen Produktvorgaben ent 
sprachen. Ende 1996 wurde bei Ersatzbeschaf 
fungen von Hardware gruppenweise mit der 
Einführung der neuen Produkte begonnen. Der 
Produktwechsel soll 1998 abgeschlossen sein. 
Migration 
Die Ablösung des bisherigen Großrechners 
und eines Ausfallsystems unter dem Betriebssy 
stem NOSA/E konnte termingerecht erfolgen. 
Die unmittelbare Migration der betroffenen An 
wendungen auf UNIX ist durchgeführt, die Ein 
weisung aller Anwender in das neue Betriebssy 
stem erfolgt. Die externe Unterstützung wurde 
damit vorerst eingestellt, soll aber nach einer 
Konsolidierungsphase fortgesetzt werden, um 
notwendige Optimierungen und Dokumentatio 
nen nachzuführen. 
Kommunikation 
Zur Verbesserung der Datenkommunika 
tion zwischen den Dienstorten Rostock und 
Hamburg wurde eine leistungsfähigere Verbin 
dung mit einer Kapazität von 2 MB eingerichtet. 
Dies bedeutete eine erhebliche Verbesserung 
der Effektivität für die Dienste des BSH. Weiter 
hin wurde eine Datenverbindung zum For 
schungsschiff Gauß über Inmarsat hergestellt, 
über die u. a. ein Nachrichtenaustausch per 
E-Mail möglich ist. 
Um den Druck von Publikationen mit Kleinst 
auflagen einzusparen, wurde im BSH ein eige 
ner WWW-Server eingerichtet. Seit Mitte 1996 
ist das BSH mit eigenen WEB-Seiten im Internet 
vertreten. Parallel dazu wurde ein interner Ser 
ver (Intranet) eingerichtet, der den Mitarbeitern 
als Informationsmedium dient. 
Durch die Einführung der deutschen Ver 
sion eines Programms zum elektronischen Nach 
richtenaustausch (E-Mail) unter Windows konnte 
die Möglichkeit einer bedienerfreundlichen Kom 
munikation entscheidend verbessert werden. 
Sicherheit 
Wegen der erheblichen Sicherheitspro 
bleme im Internet wurde ein Firewallrechner ein 
gesetzt, der dem BSH-Netzwerk vorgeschaltet 
wurde. Ähnlich wie Schneisen bei Waldbränden 
verhindert dieser Rechner jedes unerwünschte 
Überspringen durch Fremdzugänge von außen. 
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