Miggelt/Berlin: Gewässervermessung in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung ...
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Abb. 5: Peilschiff Orka
Abb. 6: Mehrfachschwinger
Außenbezirks-Boote (ABz-Boote). Die Peilschiffe und Boote sind mit unter-
schiedlichen Messsystemen entsprechend dem Stand der Technik für den jewei-
ligen Einsatzzweck ausgestattet (Abb. 6).
Die Aufbereitung, Verwaltung und Analyse der Peildaten sowie die Erstellung
der Produkte erfolgt in den angeschlossenen Peilbüros der WSV mit geeigneten
Peilauswertesystemen.
1.2.3 Analyse und Fortentwicklung der Gewässervermessung
Eine umfassende Analyse der Gewässervermessung in der WSV hat gezeigt, dass
zwar entsprechend dem Stand der Technik und den vermessungstechnischen
Grundsätzen folgend Fachpersonal und Vermessungssysteme zum Einsatz kom-
men, es aber Schwachstellen im Gesamtprozess gibt. Festgestellt wurde z. B.:
= Dokumentationen der Messungen/Prozesse erfolgen nur sparsam, individuell
oder gar nicht, teilweise sehr sparsam
Keine einheitlichen Regelungen zur Qualitätssicherung der Messungen
Eine heterogene Situation in den Auswertesystemen
Unterschiedliche Ergebnisse im Gesamtprozess - trotz erreichter Einheitlich-
keit in einzelnen Prozessschritten
Fehlendes bzw. unzureichendes Auftragsmanagement
Darauf ergibt sich folgende Schlussfolgerung: Es besteht der Bedarf an einer ein-
heitlichen Qualitätssicherung der Gewässervermessung - den Gesamtprozess
betrachtend, einschließlich dem Fachpersonal und der eingesetzten Techniken/
Systeme.
1.2.4 Entwicklung: von den Standards zum QM-System
Parallel zur Einführung von Flächenpeilsystemen wurden „Standards für die
qualitätsgesicherte Gewässervermessung“ (SQG) im Binnenbereich erstellt.
U Wilsner-Verla
3and 102/207) a
DVW-SCHRIFTENREIHE
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