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ZZ
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1892.
1890. 14. Oktober. Richtung NE vom Leuchtthurm.
Qestliche Sirene Oestliche Sirene Südliche Sirene
Schiff still unter Fahrt unter Fahrt
d Ss
0,5 4
0,7 04
100
S:=—-5---482.d
D — 1,04'
d 3
L1‘ 3,2
2,0 2,5
2,714 00
5=—=5-—162.d
D =— 3,09%
oben benutzt.
Man sieht, dafs die Hörweite gröfser ist, wenn das Horn sich gegen den
Beobachter wendet, als wenn es auf der abgewendeten Seite des Thurmes ist,
and ebenso größer ist, wenn das Schiff still liegt, als wenn es in Fahrt ist.
u S
0 5
1,5 1,5
1,9 21
2,5 0,7
SS ,‚—181.4d
D — 2,16
Um die Fortpflanzung des Schalles der Nebelsignale bei Nebel zu
studiren, habe ich die folgenden Untersuchungen gemacht.
In den 5 Jahren vom 1. November 1885 bis zum 31. Oktober 1890 sind
bei den drei Mal täglich, um 8 a. m., 2* und 8" p. m. auf der Station Färder
gemachten meteorologischen Beobachtungen folgende Anzahl Fälle mit „Nebel“
oder „Starkem Nebel“ (nicht schwachem Nebel) sammt den entsprechenden
Windrichtungen verzeichnet.
Zahl der Fälle mit Nebel in 5 Jahren.
Wind | Jan. !Febr.| März | April ı
Mai | Juni
N
NNE
NE |
ENE
S
ZSE
SE
SSE | 2
3 | 9
3SW | &
Sw | 2
wsw| 3 |
wW
NNW
Nw! ı
NW
Sen‘ 8
3
%
| ! 1
summe! 31 | 22 | 46 | 2 1 109 * 8
| Juli | Aug. | Sept.
2
lm
Okt. | Nor. | Dez. | Jahr
10
22
27
Zi
30
106
X
13
24
8232 | 27 | a8 | e05
Die meisten Fälle mit Nebel kommen im März vor, danach folgen der
Dezember und Januar. Am seltensten kommt Nebel im August vor. Die
häufigsten Winde bei Nebel sind diejenigen von SSE bis SW, also Meereswinde.
Wind ist häufiger als Windstille.
Gleichzeitig mit den Windrichtungen nahm ich aus den Beobachtungs-
tabellen die bei Nebel beobachtete Temperatur der Luft und den berechneten
Dampfdruck und bildete das Mittel für jeden Monat. In der folgenden Tabelle
3ind diese Temperaturmittel mit der normalen Mitteltemperatur des Monats für
lie in der Nähe von Färder gelegene frühere Station Sandösund, wo die Beob-
achtungen von 1860 bis 1885 gemacht wurden, verglichen und die Mittel des
Dunstdrucks mit dem zur Mitteltemperatur Färders gehörigen Maximum der
Spannkraft der Wasserdämpfe zusammengestellt.