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Full text: Jährlicher Zwischenbericht 2010

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Zwischenbericht StUKplus 
fi 
28.02.2012 
£ 
mm 
Abbildung 7.4: Screenshot aus dem Fixed Beam Programm. Der Screenshot zeigt o- 
ben (blau hinterlegt) eine Messung im Windpark „alpha ventus“ vom 21.10.2010, 00:05 
Uhr. Die Abszisse repräsentiert die Zeit (Dauer einer Messung 5 min) und die Ordinate 
die Entfernung zum Radarstandort. In der Messung ist ein Vogelecho ausgewählt (rot 
markiert). Das Flügelschlagmuster des Vogelechos ist unten dargestellt und zeigt das 
für Singvögel charakteristische Muster mit Pausen. 
Die Zugintensitäten innerhalb und außerhalb des Windparks unterscheiden sich an den 
meisten Tagen nicht. Dieses Ergebnis impliziert, dass Zugvögel den Windpark nicht meiden. 
Innerhalb des Untersuchungszeitraumes konnte in einer Nacht (31.10.2010/01.11.2010) eine 
deutliche Konzentration von Zugvögeln im Windpark gezeigt werden (Abbildung 7.5). Dies 
deutet auf eine phototaktische Anlockung von Vögeln im Gefahrenbereich des Rotors hin. In 
dieser Zugnacht hatte der Windpark eine potentielle Barrierewirkung auf den Verlauf des 
Vogelzugs. 
Ausblick 
1) Zum Frühjahreszug 2011 werden dank des zum Jahresende 2010 implementierten 
Interferenzfilters erstmalig belastbare Daten zur Intensität des nächtlichen Vogelzugs 
erfasst. Folgende Fragen sollen beantwortet werden: 
a) Unterscheiden sich die Vogelzugintensitäten innerhalb und außerhalb des Wind 
parks? Gibt es Flinweise auf Ausweich- und/oder Anlockungsbewegungen von 
Zugvögeln? 
b) Unter welchen Wetterbedingungen finden Ausweich- und/oder Anlockungsbewe 
gungen statt? 
Um Aussagen zu den oben genannten Fragen hinreichend statistisch absichern zu können 
(und um die Vergleichbarkeit mit den vorläufigen Ergebnissen zu gewährleisten), ist es es 
sentiell, Daten langfristig zu erheben (d.h. über mehrere Saisons), weil sich der Vogelzug 
nur auf wenige Tage im Jahr beschränkt.
	        
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