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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 13 (1885)

Kleine hydrographische Notizen. 
245. 
führenden Wege halten oder, was noch .besser ist, den rothen Lehmabhang in 
der Sandown-Bucht südlich frei von Culver Cliff halten. 
Bullock Patch.!) Die bisher als Landmarke zum Freibleiben. von dieser 
Untiefe benutzte Kirche zu Bembridge ist, da solche von Bäumen verdeckt wird, 
nicht ‚mehr zu benutzen. Man mufs dagegen das Fort Güilkicker westlich frei 
von Horse-Fort halten, um südwestlich frei von der Untiefe zu bleiben. 
Ryde Middle Shoal.?) Eine gute Leitmarke, um nordwärts frei von dieser 
Untiefe zu bleiben, ist der in die Augen fallende Wasserthurm zu Haslar, wenn 
solcher gerade nördlich frei von dem Kickergill-Thurm, in 0S0*/40, gehalten wird, 
bis Spit Fort um seine eigene Breite südlich frei von dem Fort Güilkicker ist. 
St. Helen’s Rhede.®) Die bisher als Leitmarke zum Freibleiben von 
St. Helen’s Patch benutzte Kirche zu Ryde ist jetzt kaum mehr zu sehen, Die. 
St, James-Kirche, die höchste Kirche zu Ryde, liegt ungefähr !ı Sm SW%/4W 
von der Ryde-Kirche entfernt.‘ Diese beiden Kirchen dürfen nicht verwechselt 
werden. 
Signalstationen. An der Südküste von England befinden sich an nach- 
stehenden Orten Signalstationen von Lloyds, Schiffe, welche . beim Passiren 
dieser Stationen ihre Nummerflaggen nach dem internationalen Signalbuch zeigen, 
werden von Lloyds gemeldet: - 
1) Auf der Insel St. Mary; Scilly-Inseln (vgl. „Verz, d. Lehtf, aller Meere“, 
1884, IV: 323). 
2) Ungefähr. !/a Sm ONO von den Leuchtthürmen auf dem Kap Lizard 
(vgl. „Verz. d. Lchtf. aller Meere“, 1884, IV: 317). ; 
; 3) Eine Seemeile SW von der Küstenwachtstation auf der Spitze Prawle 
(vgl. „Verz. d. Lehtf. aller Meere“, 1884, IV: 303). 
4) Ubgefähr in halber Höhe des Abhangs und !/4 Sm ONO von dem 
Tenchtthurm auf der Spitze Catherine (vgl. „Verz. d. Lcehtf, aller Meere“, 1884, 
IV: 276). 
5) Auf der Küstenwachtstation auf Beachy Head (vgl. „Verz. d. Lehtf, aller 
Meere“, 1884, IV: 222). ; 
- 6) Unmittelbar. hinter dem Leuchtthurm von Dungeness (vgl. „Verz, d. 
Lchtf, aller Meere“, 1884, IV: 212). ; 
7) Auf dem Kopf der Admiralitäts-Mole zu Dover (vgl. „Verz. d. Lchtf. 
aller Meere“, 1884, IV: 204). . 
8) Am Strande zu Deal (vgl. „Verz. d. Lchtf, aller Meere“, 1883, III: 356). 
3: Strömungen zwischen Santorin und Candia. Aegäisches 
Meer. Griechischer Archipel. („Hydrographische Nachricht“ No. 9/39, 
Pola 1885.) Nach einer Mittheilung des Kommandanten des östr.-ung. Kbt. 
„Hum“, Freg.-Kapt. Josef Schellander, hat derselbe auf der Fahrt von 
Santorin nach Candia die Wahrnehmung gemacht, dafs unterhalb des 36. Breiten- 
Parallels das Schiff sowohl bei Windstille, als bei ausgesprochenen Winden 
nach. rw. WzN versetzt wurde. 
Eingeholten Erkundigungen zufolge soll längs der Nordküste von Candia *) 
der Strom stets nach Ost setzen, dagegen unterhalb Santorin bei normalen 
Witterungsverhältnissen gewöhnlich nach West. 
4. Hafen von Vathy. Insel Amorgo. Griechischer Archipel. 
(„Hydrographische Nachricht“ No. 9/41. Pola 1885.) Derselbe Kommandant 
hat ferner über den Hafen Vathy ®°) auf der Insel Amorgo berichtet, dafs im 
Innersten der Bucht nicht, wie im Plane auf der Br. Adm.-Karte 1866 (V, 307) 
angegeben erscheint, blofs im Süden, sondern auch im Osten und Norden 
kompakte Häusergruppen sich befinden. Es ist dieses zu wissen wichtig, um 
beim Einlaufen, besonders während der Nacht, nicht fehl zu gehen. 
In nächster Nähe des Gesundheits-Amtes ist sehr gutes Trinkwasser, das 
von Booten leicht eingenommen werden kann. 
1) Vgl. „Channel Pilot“. Part I, 1882, pag. 216.. 
*) a. a. O. pag. 178. 
3) a. a. O. pag. 192. 
‘) Vgl. „Mediterranean Pilot“, Part IV, 1882, pag. 4. 
5 a. a. O0. Dag. 96.
	        
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