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Full text: 47, 1920-1925 (1929)

u 
Prof. Dr. B. Schul z: Die Gezeiten an der flandrischen Küste und aut' der unteren Schelde. 
Tabelle 16. 
Mltteb und Extremwerte von Temperatur und Salzgehalt des Oberflächenwassers am Kopf und Fuß 
der Westmole von Ostende. 
zehntägig 
t°C 
Kopf der 
(e Mittel 
S °/oo 
Westmole 
Extrei 
t 0 C 
«werte 
S °/oo 
zehntägig 
t° C 
Fuss der 
r e Mittel 
S o/oo 
Westmole 
Extret 
t° C 
werte 
S o/.o 
10. 
-20. 
September 
1916 
15.5 
28.9 
17.2 
14.3 
30.2 
27.2 
15.5 
19.1 
17.4 
13.8 
28.0 
10.9 
21. 
-30. 
15.1 
26.2 
16.0 
14.0 
29.7 
19.6 
15.3 
16.7 
16.5 
14.0 
24,0 
10.5 
1. 
—10. 
Oktober 
1916 
14.8 
31.0 
15.4 
14.0 
33.5 
28.7 
14.8 
21.3 
15.3 
13.8 
26.6 
18.7 
11. 
—20. 
13.6 
32.1 
15.1 
11.0 
33.!) 
29.7 
13.2 
23.8 
15.2 
9.3 
29.8 
9.3 
2t. 
—31. 
10.1 
30.0 
10 5 
9.0 
33.2 
26.4 
10.6 
20.4 
10.1 
8.3 
26.2 
10.7 
1. 
—10. November 
1916 
10.5 
31.2 
11.5 
9.7 
33.7 
24.8 
10.0 
18.4 
10.9 
9.2 
26.4 
13.3 
11. 
—20. 
8.5 
31.7 
11.0 
4.6 
32.6 
27.7 
7.7 
18.1 
10.8 
3.4 
20.2 
16.4 
21. 
—30. 
6.8 
28.9 
7.8 
5.8 
32.4 
23.7 
5.9 
16.5 
7.0 
3.8 
21.3 
13.8 
1. 
—10. Dezember 
1916 
4.7 
24.6 
6.1 
3.8 
31.8 
15.3 
3.9 
14.4 
4.7 
2.9 
16.8 
11.4 
11. 
-20 
r> 
4.3 
27.2 
5.0 
3.2 
31.8 
15.6 
3.5 
10.2 
4.9 
2.0 
15.0 
6.5 
21. 
—31. 
5.9 
32.6 
7.5 
4.3 
32.3 
30.4 
5.3 
10.9 
7.5 
3.2 
17.7 
4.0 
1. 
—10. 
Januar 
1917 
6.4 
25.2 
8.3 
4.8 
30.5 
10.3 
6.1 
10.1 
8.5 
4.0 
17.9 
4.0 
6.0 
(3. 8.17) 
32.1 
(14. 9.17.) 
Der Einfluß des Windes auf die Höhe des Salzgehalts war hier einwandfrei nachweisbar. Starke, 
besonders auflandige Winde bewirkten in der Einfahrt bereits eine starke Vermischung, hohe Salz 
gehalte waren die Folge. Bei ruhigem Wetter dagegen vermochte sich das salzarmere Wasser aus 
dem Hafen wenig vermischt oberflächlich bis zum Kopf der Mole und auch weiter hinaus auszubreiten. 
Dies war vom Strande aus kenntlich an einer Schau m 1 i n i e, die sich an der Grenze zwischen salz 
reichem und aus dem Hafen kommendem salzarmerem Wasser bildete. Dieser Schaunistreifen entstand 
zunächst ¡an der Mole, verlagerte sieb aber allmählich immer weiter seewärts. — Die Änderung des Salz 
gehaltes mit wachsender Entfernung von der Küste wurde gelegentlich einiger Motorbootfahrten von 
der Mole aus seewärts auf einer Linie senkrecht zur Küste verfolgt. In Tabelle 17 sind zwei Reihen 
als Beispiele dieser Beobachtungen gegeben. 
Tabelle 17. 
Temperatur und Salzgehalt auf einer Linie von der 
Einfahrt in den Ostender Hafen aus seewärts senk 
recht zur Küste. 
Entfernung vom 
23. Oktober 1916 
28. Dezember 1916 
Molenkopf 
t °C 
S °/oo 
t °C 
S °,oo 
Om 
10.3 
26.98 
4.3 
31.60 
500 ,, 
10.1 
27.75 
5.6 
32.43 
1300 
11.0 
32.36 
5.6 
32.38 
1700 ., 
11.0 
22.48 
5.6 
32.48 
2300 „ 
11.0 
32.47 
— 
— 
2900 
11.0 
32.54 
5.6 
32.32 
3500 ,. 
11.0 
32.52 
— 
— 
4200 „ 
11.2 
32.61 
5.6 
32.95 
Wind, See 
SO 2, geringe Dünung 
SW 5, Seegang 4 
Beide Fahrten wurden etwa 4 Stunden nach 
Ostender Hochwasser ausgeführt. Die geringe 
südöstliche Luftbewegung gestattete im ersten 
Falle die Ausbreitung des ausgesüßten Hafenwas 
sers bis über die Molenköpfe hinaus, bei den 
frischen SW-Winden am 28. 12. 16 dagegen trat 
am Molenkopf selbst schon weitgehende Ver 
mischung ein. — 
Die von Mitte März bis Mitte August 1917 
2 Seemeilen querab Ostende gesammelten Wasser 
proben ergaben als Extremwerte des Salzgehalts 
28.9 und 33.7°/ 00 . 
Die Versuche, hydrographische Serien querab von Ostende zu bekommen, litten 
sehr darunter, daß aus militärischen Gründen nachts überhaupt nicht beobachtet werden konnte und 
außerdem das jeweils zur Verfügung gestellte Schiff häufig kurz nach Beginn der Beobachtungen drin 
gend für andere Aufgaben gebraucht wurde. 
Zu folgenden Zeiten konnten Beobachtungen gewonnen werden. 
1916: *) 29. VII. 9 h V.—6 l /a h N. (A), *) 31. VII. 6 l /s h V—2 1 /^ N. (B), 3 ) 10. VIII. 11” V.—4» N. (B), 4 ) 18. VIII. 8 h V.—4 1 /s* N. (A). 
1917: ») 29. VI. 8Vs*' V-2 1 /i h N. (A), «) 3. VII. 8 ä M h V—3V* h N. (A).
	        
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