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Full text : 9, 1886

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.—  Musste  die  Messung  unterbrochen  werden,  oder  musste  auf  einen  anderen  Horizont  übergegangen  werden,
so  wurden  die  Endpunkte  entweder  auf  einer  untergelegten  grossen  Marmorplatte  durch  Ablothen  versichert,
oder  sie  wurden  durch  dasselbe  Verfahren  auf  die  nächste,  höher  oder  tiefer  gelegene  Messstange  übertragen. ­
  —  Das  letzte  Stück  der  Basis,  deren  Länge  schon  nahezu  so  abgemessen  war,  dass  dieselbe  etwas
mehr  als  ein  Vielfaches  von  3  Metern  betrug,  wurde  so  gemessen,  dass  ich  über  den  Endpunkt  hinaus  noch
eine  Stange  mehr  legte,  den  Zwischenraum  zwischen  den  Punkten  dieser  und  der  vorletzten  bestimmte,
nachdem  die  letzte  mit  Gewichten  unverrückbar  fest  gelegt  worden  war.  Sodann  die  vorletzte  Stange  wegnahm ­
  und  auf  die  letzte  mit  grosser  Vorsicht  das  erwähnte  Ansatzstück  so  aufschob,  dass  seine  innere
scharfe  Kante  einen  der  Endpunkte  balbirte  und  dann  das  über  die  andere  Kante  herabgelassene  Loth  sich
nahe  über  der  Mitte  des  in  diesen  Endpfeiler  eingelassenen  Bolzens  befand.  Der  Punkt,  welchen  die  Spitze
des  Lothes  traf,  konnte  so  sehr  nahe  an  den  den  anderen  Endpunkt  der  Basis  bezeichnenden  Kreuzschnitt
herangebracht  werden.
Zunächst  folgen  hier  die  in  Hamburg  ausgeführten  Vergleichungen  der  Messstangen  mit  einem  Etalon
von  einem  Meter  Länge,  es  fand  sich  für  die  3  Stangen,  welche  durch  je  zwei  feine  Punkte  auf  kleinen
Metallplatten  in  3  Intervalle  von  nahe  1  Meter  getheilt  waren:

Maassstab  I.
Intervall  2  bis  inneren  Punkt.
1000  mm  —  89 p *)—3.7  mm+  177 p  =
996.300  mm  +  0.044  mm  =  996.344  mm

Intervall  2  bis  äusseren  Punkt.
1000mm  —  89P  —  2.8mm  +  56?  ==997.200mm
  —0.017mm  e=»  997.183mm

Intervall  2  bis  1.
1000mm—94 p —0.3mm+225P  =
999.700mm  +  0.066  mm  —  999.766mm

Intervall  zwischen  1  und  inneren  Punkt.
1000mm—130P  —3.9mm+20P  —
996.100mm  —  0.055mm  =  996.045mm

Intervall  zwischen  1  und  äussern  Punkt.
1000mm—  130P  —  3.1  mm  +142?  =
996.900  mm0.006  mm  =  996.906mm
Entfernung  der  inneren  Punkte  =  2992.155  mm.
„  „  äusseren  „  =  2993.855  mm.
Massstab  II.
Intervall  2  bis  inneren  Punkt.
1000  mm  —  83 p  —  4,3  mm  +  93 p  =
995.700  mm  +  0.005  mm  —  995.705  mm.
Intervall  2  bis  äusseren  Punkt.
1000  mm  —  83P  —  3.4mm  +  71P  =
996.600mm  —  0.006  mm  =  996.594mm.
Intervall  1  bis  2.
1000mm  —9 p  —  0.1mm+71 p  =
999.900mm  +  0.0310mm  =  999.931mm.

Intervall  1  bis  inneren  Punkt.
1000mm  —  16P  —  3.8mm  +  190P  =
996.200mm+  0.087  mm  —  996.287  mm.

Intervall  1  bis  äusseren  Punkt.
1000  mm—16 p  —  2.9mm+39 p  —
997.1Q0mm  +  0.012mm  =a  997.112mm.

Entfernung  der  inneren  Punkte  —  2991.923  mm.
„  „  äusseren  „  —  2993.637  mm.

Massstab  III.
Intervall  2  bis  inneren  Punkt.
1000mm—74P  —  3.8mm  +  138 p
996.200  mm  +  0.032  mm  =  996.232  mm.

Intervall  2  bis  äusseren  Punkt.
1000mm  —  74P  —  2.9  mm  +  196 p  =
997.100  mm  +  0.061mm  =  997.161mm.

Intervall  2  bis  1.
1000mm  —  93?  —0.2mm+190P  =
999.800mm  +  0.049  mm  =  999.849mm.

Intervall  1  bis  inneren  Punkt.
1000  mm—111P—4.3mm  +  155P  =
995.700mm  +  0.022mm  =  995.722mm.

Intervall  1  bis  äusseren  Punkt.
1000mm  —111P  —3.4mm  +  159P  =
996.600  mm  +  0.024mm  •=  996.624mm.

Entfernung  der  inneren  Punkte  =  2991.803  mm.
„  „  äusseren  „  <=  2993.634  mm.

*)  Ein  pars  der  Mikrometerschraube  des  Mikroskops,  welches  bei  Ausführung  der  Maassvergleichung  benutzt  wurde,
war  =  0.0005  Millimeter.
            
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