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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 38 (1910)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, September 1910. 
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L Kegel, mit der Spitze nach oben zeigend, an irgendeiner Rahenock neben dem eigentlichen Signal 
vehißt, bedeutet 0.08 m (3”), eine Raute 0.15 m (6), 1 Kegel. mit der Spitze nach unten zeigend, 
0.23 m (9) höheren Wasserstand, als das betreffende Signal angibt. 
An derselben Stelle werden noch folgende Signale gegeben: 
Hochwasser: Eine viereckige rote Flagge unter dem äußeren Balle 
Rahenock, 
Niedrigwasser: Eine viereckige blaue Flagge unter dem äußeren Balle 
einer Rahenock, 
Wenn ein Schiff von außergewöhnlichem Tiefgang stromabwärts läuft, so 
werden die Signale in Fuß und Zoll so lange gezeigt, bis das Schiff entweder 
zu Anker geht oder außerhalb der äußeren Barre angelangt ist. Im übrigen 
werden oben angeführte Signale vom Beginn des Stauwassers an gezeigt, bis das 
nächste Signal nach Hoch- oder Niedrigwasser gemacht wird. 
Gezeitenpegel. Ein Pegel, der den Wasserstand im Fahrwasser des 
Port Adelaide-Flusses angibt, ist bei dem Leuchtturme auf der Semaphor- 
Landungsbrücke errichtet. Nach Kapt. R. Dahl befindet sich am Kopfe des 
Wellenbrechers ein automatischer Pegel, von dem der jeweilige Wasserstand in 
Fuß und Zoll abgelesen werden kann, 
Wind, Wetter, Klima. Im Sommer und bei gutem Wetter im Winter weht 
die Landbrise gewöhnlich während der ganzen Nacht, Gegen Morgen dreht sie 
nach Norden, weht aus dieser Richtung weiter, oder es wird still bis zum Ein- 
tritt der Flut, zu welcher Zeit die Seebrise aus SW durchkommt, die gegen 
Sonnenuntergang nach S und SSO dreht. Die schwersten Stürme treten vom 
Mai bis August auf, Sie wehen gewöhnlich aus den Strichen zwischen N und 
SW und halten im allgemeinen bis zu 48 Stunden an, 
Das Klima in Port Adelaide ist in den Monaten Dezember, Januar und 
Februar ziemlich heiß; es ist aber eine trockene, erträgliche Hitze, Der Gesund- 
heitszustand ist sehr gut, und ansteckende Krankheiten sind am Orte nicht bekannt. 
Kapt. G. Reinicke schreibt: »Während unserer Anwesenheit in Port 
Adelaide, vom 10. Dezember 1886 bis 11. Januar 1887, war das Wetter, wie gewöhn- 
lich in dieser Jahreszeit, heiß; doch wäre dies erträglich gewesen, wenn man 
nicht so sehr vom Staube und in noch höherem Maße von Moskitos belästigt 
worden wäre. Letztere, die einem die wunderbaren Abende gänzlich verderben, 
waren besonders zahlreich an der den Häusern gegenüber liegenden Seite des 
Hafens. Am 9. Januar 1887 stieg die Temperatur der Luft an Deck unter 
dem Sonnensegel auf 45° C, während sie gleichzeitig unter Deck 38° C betrug. 
Es ist hier sehr auf zweckmäßige Bekleidung zu achten, die am Tage nicht zu 
unbequem ist, aber auch genügenden Schutz gegen die am Abend mit südwest- 
lichem Winde eintretende Abkühlung gewährt.« 
Kapt. F. Maas berichtet: »Während unseres 2!/, monatlichen Aufenthaltes 
in Port Adelaide, vom 4. Nov. 1906 bis 24, Jan. 1907, wehte der Wind fast durch- 
wegs aus südlicher bis südwestlicher Richtung. Er nahm gewöhnlich gegen 
104 V zur frischen bis steifen Brise zu und flaute gegen Mitternacht meistens 
ab, um einer leichten Landbrise Platz zu machen. Nach besonders heißen Tagen 
kam der Landwind manchmal schon um 9® N durch und wehte ziemlich frisch 
bis zum nächsten Morgen gegen 8h bis 9%, Der gewöhnliche Landwind steht 
höchst selten durch den ganzen Golf, so daß Schiffe, die mit dem Landwinde 
den Golf und die Investigator-Straße zu durchsegeln gedenken und daraufhin 
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