94 Innenansichten Kommunikation und Marketing Das BSH ist ein vielgefragter Ansprechpartner - auch für die Medien. Da sich die Aktivitäten einer maritimen Bundesbehörde nicht immer auf den ersten Blick erschließen, sorgen ein gezieltes Infor mationsangebot und gute persönliche Kontakte da für, die vielfältigen Themen zu kommunizieren. So erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger kon tinuierlich Einblick in die Arbeit des BSH. Starke Themen waren vor allem die Soforthilfe für Sri Lanka nach der Tsunami-Katastrophe, Fragen rund um Ebbe und Flut bzw. die Gefahr von Extrem ereignissen an der deutschen Nord- und Ostsee küste, technische Neuerungen in der Navigations ausrüstung, Seevermessung und Wracksuche und der Meeresumweltschutz. Wie immer machten die sechs BSH-Schiffe besonders von sich reden, obwohl sie meistens auf See sind und dadurch nur selten im Rampenlicht stehen. Im Verlauf des Jahres wurde damit begonnen, eine Bilddatenbank aufzu bauen, um den Presseservice weiter zu optimieren. Einen Platz in Presse, Funk und Fernsehen fanden vor allem: • Vorstellung der BSH-Jahresbllanz; • Genehmigung des ersten Windparkprojektes In der Ostsee; • 25. Geburtstagsjublläum der Gauss; • 15. Meeresumwelt-Symposlum; • Tsunami-Workshop; • Richtfest für das neue Laborgebäude In Hamburg; • Tag der offenen Tür des BSH in Rostock; • Internationales Expertenseminar zum Aufbau einer vernetzten Geodateninfrastruktur. Mit der Kommunikation verfolgt das BSH auch das Interesse, seine Produkte und Leistungen bei Kunden und potentiellen neuen Zielgruppen stärker in den Vordergrund zu stellen. Konsequent weiter entwickelt wurde - wie schon in den Vorjahren - die Gestaltung und Aktualisierung der umfangreichen Produktpalette für die Berufs- und Sportschifffahrt. Hier einige Beispiele: • Komplette Neugestaltung der Karte 3000 und der INT 1; • Neugestaltung der Titelblätter für die Sportboot atlanten 2006; • Neukonzeption eines kostenlosen Faltblattes zum Thema „Elektronische Seekarten“, um Wasser sportlern die Orientierung In der wachsenden Zahl von Angeboten zu erleichtern. Die regelmäßige Messepräsenz gehört zu den be währten PR-Instrumenten, um ambitionierten Wasser sportlern Tipps und Hinweise zu Ausrüstung, Produk ten und Dienstleistungen rund um das Thema „Sicherheit auf See“ zu vermitteln. So waren die „boot“ in Düsseldorf, die „Interboot“ in Friedrichs hafen und die „hanseboot“ in Hamburg erneut die Gelegenheit, für die nautischen Veröffentlichungen des BSH zu werben. Im Rahmen der kontinuierlichen Produktanalyse und Weiterentwicklung wurde zwischen Mai und Juli 2005 ein Testlauf zur Verwendung von BSH-Strömungs- vorhersagen für Regatten durchgeführt. Daran be teiligt waren Nordseewoche, Kieler Woche, Warne münder Woche, um nur einige zu nennen. Zahlreiche andere marketingrelevante Fragen - etwa zur Ertei lung von Lizenzen für kommerzielle Nutzungen - erfordern auch die Kontaktpflege zu anderen hydro graphischen Diensten oder dem International Center for ENCs, über das die vom BSH produzierten elek tronischen Seekartendaten für Nord- und Ostsee ver trieben werden. Mit monatlich ca. 477 000 Page Views hat sich www.bsh.de auf hohem Niveau erfolgreich etabliert. Inzwischen liegt der Gesamtumfang der Einzelseiten im fünfstelligen Bereich, was eine entsprechend auf wändige Onllne-Redaktion erfordert. Das BSH misst der Schaffung einer barrlerefreien Informationstech