4 Meereschemie 172 Nordseezustand 2003 erklärt werden kann, aber kaum auf reine Sedimentation zurückführbar ist. In Frage kommen hier die mechanische Beanspruchung des Meeresbodens durch Grundnetz fischerei, aber auch weiträumigere Umlagerungsprozesse durch Sturmereignisse. Bis heute konnte nicht eindeutig geklärt werden, wo die Ursachen für die im Zeitraum zwi schen 1999 und 2003 erhöhten Quecksilberkonzentrationen im Schlickfallgebiet süd östlich Helgoland und entlang der schleswig-holsteinischen Küste lagen. Hierzu sind weitere Untersuchungen notwendig. Abb. 4-45: Profile des Quecksilbergehalts in der Feinkornfraktion einiger Sedimentkernproben aus dem Schlickfallgebiet südöstlich Helgoland und dem Zeitraum 1986 - 2004. Fig. 4-45: Profiles of Mercury content in the fine grain fraction of some sediment cores from the mud-area SE of Helgoland during the period 1986 - 2004.